die Behandlung

Die Atlaslogie

Geschichte der Atlaslogie

Schon in der Antike waren sich Heilkundige der Bedeutung des Atlas bewusst.
Zu Beginn der Neuzeit war es D. Palmer, der 1895 mit den ersten Wirbelbehandlungen begann.
Er ging dabei davon aus, dass eine gut ausgerichtete Wirbelsäule dem Körper die Möglichkeit gibt, optimal zu arbeiten. 

Vor rund 2 Jahrzehnten begann Walter Landis in der Schweiz diese Erkenntnis aufzugreifen. Er nannte seine Methode -Atlaslogie-die Lehre vom Atlas
Titan Atlas

Atlas

aus der griech. Mythologie

Träger des Himmelsgewölbes


in unserem Fall ist der Atlas der 1. Halswirbel.

Der Träger des ca. 5 kg schweren Kopfes

 

Wie funktioniert die Atlaslogie


Da unser Kopf nur von Muskulatur und Bändern gehalten wird und zwischen Schädel, Atlas und Axis (2. Halswirbel) sich keine Bandscheiben befinden kommt es in diesem Bereich schnell zu Wirbelverschiebungen.
Ab dem 3. Halswirbel dienen Bandscheiben als Pufferfunktion. 

Fast alle Nerven verlassen den Kopf durch das Hinterhauptloch in den Wirbelkanal- das Rückenmark.
Hinter den Bandscheiben, die uns große Beweglichkeit verleihen, verlassen paarweise die Spinalnerven 
den Wirbelkanal entlang der Wirbelsäule durch die Zwischenwirbellöcher. Diese Nervenbahnen verlaufen weiter in alle Regionen, und steuern auch Organe oder Organteile.
Schon kleinste Fehlstellungen von Wirbeln können den dahinter liegenden Nerv oder ganze Nervenbahnen sowie die Muskulatur die an der Wirbelsäule ansetzt beeinträchtigen. Fehlstellungen haben Auswirkungen auf den Rest der Wirbelsäule, da jeder Wirbel auch einen Gegenpol hat z. B. Atlas und letzter Lendenwirbel.
Somit können Fehlstellungen auch Auswirkung auf die Beckenstellung oder Steißbein haben.

Ursachen für Wirbelverschiebungen


schon durch die Geburt (ziehen u. drehen), Unfälle, Stürze, Stolpern, Kopf anschlagen, ständige Fehlhaltung, aber auch durch psych. Stresssituationen kann der Atlas aus seiner zentrierten Position geraten. Was sich dann im Verlauf auf die ganze Wirbelsäule auswirken kann

Die Behandlung

Zunächst wird ein Beintest durchgeführt um festzustellen ob auch ein Beckenschiefstand vorhanden ist. Dies zeigt sich am sogenannten kürzeren Bein . In diesem Fall hat jeder Wirbel eine leichte Fehlhaltung eingenommen.
Durch Tasten mit den beiden Mittelfingern wird die Stellung des Atlas ermittelt. Und dort auch durch Impulse zentriert.
Der Atlas wird ohne Hilfsmittel und Apparate in Schwingung gebracht und so zentriert.
Diese Korrektur sollte nur durch einem Atlaslogisten  erfolgen.
Es folgt eine kurze Ruhezeit von ca. 20 min.  in der ihr Körper mit der Zentrierung arbeitet.
Ist der Atlas zentriert, kann sich über seinen Gegenpol, den 5. Lendenwirbel nun auch das Becken wieder geradestellen.
Die Wirbelsäule kann sich aufrichten. Dabei kann der Druck von den Nervenbahnen genommen werden.
Es sind individuell immer mehrere  Behandlungen notwendig. Wie viele Behandlungen nötig sind hängt von verschiedenen
Faktoren ab. Auch wenn sich die Beschwerden schnell verbessern, heißt das noch nicht, dass  die Behandlung abgeschlossen
ist. Maßgebend ist der Zustand der Wirbelsäule. So wird empfohlen die Behandlung erst dann abzuschließen, wenn die Wirbelsäule eine bestmögliche Statik erlangt hat. Danach sind regelmäßige Auffrischungen von Vorteil um eine 
Stabilität zu erreichen.
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